Arbeitsmarkt

Menschen mit Behinderungen haben es oft schwer, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterzukommen. Eine Möglichkeit für sie sind Werkstätten für behinderte Menschen, die zum sogenannten zweiten Arbeitsmarkt zählen.
  • Es gehört zu den Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit, die Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu beobachten und Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zu betreiben.

Unter dem Begriff Arbeitsmarkt versteht man Angebot und Nachfrage von Arbeitskräften für eine abhängige entlohnte Beschäftigung. Das Angebot von Arbeitskräften bestimmt sich aus dem sogenannten Erwerbspersonenpotenzial, das sich aus den Erwerbstätigen, den registrierten Arbeitslosen und der stillen Reserve zusammensetzt. Die Nachfrage repräsentiert das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot im Inland.

Die Bundesagentur für Arbeit (Agentur für Arbeit) hat unter anderem die Aufgabe, diesen Arbeitsmarkt zu beobachten, Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zu betreiben und darüber regelmäßig zu berichten (§§ 280 und folgende SGB III). Der Arbeitsmarkt kann dabei unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden, zum Beispiel nach Regionen, nach Wirtschaftszweigen, nach Berufen oder auch gruppenspezifisch (zum Beispiel schwerbehinderte Menschen, jüngere Menschen, ältere Arbeitnehmer, Menschen mit Migrationshintergrund, Geringqualifizierte und so weiter).

Menschen mit Behinderungen, die nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, haben die Möglichkeit, zum Beispiel in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) eine geeignete Beschäftigung zu finden.

Letzte Änderung

Ist dieser Beitrag hilfreich?

Bewertung

Sie haben Fragen rund um die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen? Stellen Sie diese im Forum – wir antworten gern.
(Aus technischen Gründen ist es an dieser Stelle nicht möglich.)