Arbeitsunfall

Für den Fall eines Arbeitsunfalls oder einer Berufserkrankung sind Arbeitnehmer bei den Unfallversicherungsträgern versichert. Der Versicherungsschutz fängt bei den Behandlungskosten an und geht bis zur Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrente.

Bei Arbeitsunfällen (§ 8 SGB VII), zu denen auch die Unfälle auf dem Weg von und zu der Arbeit gehören (Wegeunfälle), sowie bei Berufskrankheiten tritt die Unfallversicherung ein. Als Träger der Unfallversicherung sind die Berufsgenossenschaften (BG) sowie eine Reihe weiterer Träger für den öffentlichen Dienst zugleich auch Rehabilitationsträger. Spitzenverband ist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Für die Dauer der Heilbehandlung gewähren die Unfallversicherungsträger zum Beispiel Übergangsgeld und tragen die Behandlungskosten. Verbleibt eine Erwerbsminderung von mindestens 20 Prozent, wird eine Erwerbsminderungsrente gewährt.

Mit der Berufshilfe soll eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben ermöglicht werden. Falls erforderlich, wird ein Heilverfahren oder die Umschulung (Berufliche Weiterbildung) in einen anderen Beruf durchgeführt. Im Todesfall werden Sterbegeld und Hinterbliebenenrente gewährt.

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