Job-Coaching

Job-Coaching ist erforderlich, wenn die standardmäßige Einarbeitung und Unterstützungsleistungen des Integrationsfachdienstes nicht ausreichen. Durch das Coaching sollen schwerbehinderten Menschen gezielt arbeitsplatzbezogene Fähigkeiten vermittelt werden.

Das Job-Coaching - auch betriebliches Arbeitstraining genannt - ist eine individuelle und unmittelbare Unterstützung des schwerbehinderten Menschen am Arbeitsplatz in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Damit können kleinschrittig in einem zeitlich begrenzten Rahmen arbeitsplatzbezogene Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. Es wird in direktem Kontakt mit betrieblichen Vorgesetzten und Arbeitskollegen durchgeführt. Das Job-Coaching kommt als Leistung in Betracht, wenn die standardmäßige Einarbeitung durch den Arbeitgeber und die Unterstützungsleistungen des Integrationsfachdienstes nicht greifen, um ein Arbeitsverhältnis begründen oder erhalten zu können.

Bei der Unterstützten Beschäftigung ist das Job-Coaching in der Phase der Berufsbegleitung dadurch gekennzeichnet, dass es zur Ausführung der arbeitsvertraglich geschuldeten Inhalte anleitet und diese trainiert, bis am Ende eine erfolgreiche, möglichst eigenständige Übernahme (neuer) betrieblicher Aufgaben und eine ausreichende Arbeitsleistung sichergestellt werden können.

Bei Übergängen von der Schule oder der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in den allgemeinen Arbeitsmarkt findet die Unterstützung der schwerbehinderten Menschen an einem Praktikumsplatz in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes statt. Ziel ist hier die Vorbereitung auf ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.

Mehr Information zur Förderung des Job-Coachings finden sie hier.

Letzte Änderung

Ist dieser Beitrag hilfreich?

Bewertung

Sie haben Fragen rund um die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen? Stellen Sie diese im Forum – wir antworten gern.
(Aus technischen Gründen ist es an dieser Stelle nicht möglich.)