Seminare und Öffentlichkeitsarbeit

Die Schwerbehindertenvertretung und die Inklusionsbeauftragten haben ein Recht auf Schulungen und Seminare, die sie auf ihr Amt vorbereiten. Diese müssen vom Arbeitgeber finanziert werden.
  • Die Seminare und Bildungsangebote werden von den Integrationsämtern angeboten und aus der Ausgleichsabgabe finanziert.

Die Integrationsämter führen Seminare und Bildungsmaßnahmen für die betrieblichen Integrationsteams durch (§ 185 Absatz 3 SGB IX). Wesentliche Inhalte und Ziele der Veranstaltungen sind die Vermittlung grundlegender Kenntnisse für die besonderen Aufgaben der Mitglieder des Integrationsteams nach dem Schwerbehindertenrecht (Teil 3 SGB IX), der Erfahrungsaustausch sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit im Integrationsteam und mit außerbetrieblichen Stellen. Das SGB IX sieht ausdrücklich auch die Teilnahme des Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers vor.

Die Schwerbehindertenvertretung und der Betriebsrat beziehungsweise Personalrat sind für die Teilnahme ohne Minderung des Arbeitsentgelts von der Arbeit freizustellen (§ 179 Absatz 4 SGB IX in Verbindung mit § 37 Absatz 6 BetrVG). Die den Teilnehmern entstehenden Kosten hat der Arbeitgeber zu tragen.

Aufklärungsmaßnahmen des Integrationsamtes, deren Gegenstand die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben ist, können aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert werden. Darunter fallen zum Beispiel Informationsschriften sowie Ausstellungen und Arbeitstagungen des Integrationsamtes, die dieses Thema behandeln.

Kursprogramme: Die Kursprogramme der Integrationsämter sind im Internet zu finden unter: www.integrationsaemter.de/kurs-vor-ort

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