Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV)

Diese Verordnung regelt, nach welchen Kriterien ein Grad der Behinderung ermittelt wird. Sie ist damit grundlegend dafür, welche Nachteilsausgleiche ein Mensch mit Behinderung erhält.

Das Versorgungsamt beziehungsweise die nach Landesrecht zuständige Behörde richtet sich bei der Feststellung der Behinderung sowie dem Grad der Behinderung (GdB, vergleiche Schwerbehinderung) und der Ausstellung eines Schwerbehindertenausweises nach der Versorgungsmedizin-Verordnung mit den zugehörigen Versorgungsmedizinischen Grundsätzen (GdS/GdB-Tabelle). Die Versorgungsmedizin-Verordnung enthält allgemeine Beurteilungsregeln und Einzelangaben darüber, wie hoch der Grad der Behinderung bei welcher Behinderung festzusetzen ist.

Veröffentlicht ist die Versorgungsmedizin-Verordnung im Bundesgesetzblatt. Dort werden auch alle Änderungen, die aufgrund des wissenschaftlichen Fortschritts in der Medizin erforderlich werden, veröffentlicht. Der Text der Versorgungsmedizin-Verordnung mit der GdS/GdB-Tabelle ist beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales auch als Broschüre gegen eine Schutzgebühr zu beziehen.

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